Donnerstag, 4. Juni 2026

SANUR - VOM STRANDLEBEN UND VON DER HEIMREISE

Hallo ihr Lieben,

heute habe ich den letzten Tag am Strand verbracht und zwar nur auf der Liege im Schatten, weil mich eine Erkältung erwischt hat. Das Strandleben verläuft hier ähnlich wie auf Fuerteventura, allerdings sind die Strände nicht so gepflegt wie bei uns in Europa. Sobald der Strand nicht zum Hotel gehört, liegt Müll herum und es streunen herrenlose Hunde umher, aber es gibt auch viele Gemeinsamkeiten: einen Liegenverleiher, eine Surfschule sowie Jetskifahrer und Kitesurfer. Auch Surfer sind unterwegs, aber wo? Sie sind draußen auf einer Sandbank ungefähr 800 Meter vom Ufer entfernt. Dort brechen die wildesten Wellen und die Surfer werden per Boot dort hingebracht. So etwas habe ich noch nie gesehen! Bodyboards konnte man hier nicht ausleihen und das war gut so, da ich total schlapp bin und nun eine sehr lange Rückreise ansteht. Nach drei Stunden Schlaf ging es schon per Bus nach Denpasar und erst einmal wieder zu meinem Lieblingsflughafen Changi in Singapur, wo ich meine Wasservorräte aufgefüllt und noch den neuen Wasserfall vom Skytrain aus bestaunt habe. Dabei habe ich zwei junge deutsche Pärchen kennengelernt, die mir auf der langen Rückreise Gesellschaft geleistet haben. Wir alle waren happy mit dem größten Passagierflugzeug der Welt (A380-800) nach Hause zu fliegen. Man spricht hier gerne auch von einem Luftschiff, das auf zwei Stockwerken rund 500 Passagiere beherbergt. Und als sich der sanfte Riese in die Luft schwang, musste ich wieder an meinen Manta denken. So kehre ich erfüllt zurück. Ich umarme euch und freue mich schon aufs Wiedersehen!

Eure Maggie















Mittwoch, 3. Juni 2026

NUSA PENIDA - VON DEN UNTERWASSERWUNDERN

Hallo ihr Lieben,

heute war ich ganz in meinem Element, auf und unter Wasser;-). Ich habe mir einen richtig guten Anbieter fürs Schnorcheln und Mantabeobachtung ausgesucht. Um 7 Uhr wurde ich im Hotel abgeholt und zum Meetingpoint gefahren. Dort saßen schon ein paar junge Leute aus Australien, Neuseeland, Russland, England und Deutschland, alle halb so alt wie ich, aber das dachte ich mir schon. Dann ging es mit einem Schnellboot zu drei unterschiedlichen Spots, wo auch Taucher unterwegs waren. Da die See unruhig war, wurden einige Gäste seekrank. Sie taten wir sehr leid, weil sie nur noch über der Reling hingen und vor sich hin kübelten. Gott sei Dank bin ich da unempfindlich. Wegen des hohen Seegangs haben wir erst am zweiten Spot geankert und dann sprang ich voller Vorfreude ins Wasser. Es waren noch andere Boote da und ich dachte, dass die Unruhe den letzten Manta aus dem indischen Ozean vertreibt, aber meiner wartete auf mich. Zunächst bin ich erschrocken und nahm nur einen großen Schatten wahr und dann genoss ich es, ihn majestätisch an mir vorbei schweben zu sehen. Ich hatte ihn ganz für mich allein eher ein Guide seine Gruppe zu sich rief. Diese Begegnung werde ich nie vergessen. Ich habe sogar einen kleinen Filmschnipsel unter Wasser hingekommen als noch ein zweiter Manta hinzukam;-). Der Augenblick war atemberaubend schön! An den weiteren Spots habe ich mich dann an Korallen und Fischen ergötzt. Der blaue Seestern hat es mir besonders angetan. Er fühlte sich an wie Knetmasse. Nach einer kurzen Mittagspause in einem Beach-Club ging es dann weiter mit Geländewagen zu einem Insta-Hotspot, dem Kelingking Beach, der angeblich die Form eines T-Rex haben soll. Hier strömen jeden Tag Massen von Touris, sodass mir die Bewohner dieser kleinen Insel leidtun. Ich habe mir auch noch von einem Affen das Wasser klauen lassen und war echt froh, als wir wieder auf dem Boot waren. Jetzt träume ich im Bettchen von der wunderbaren Unterwasserwelt weiter.

Gute Nacht,

eure Maggie


























Dienstag, 2. Juni 2026

GUNUNG AGUNG - VON TEMPELN, OPFERN UND SCHMETTERLINGEN


Hallo ihr Lieben, 

gestern Abend hatten wir fürstlich gespeist und zur Feier des Tages hatte es einen indonesischen Apfelstrudel mit Vanille-Eis gegeben. Dann bin ich erfüllt mit der Geräuschkulisse des Dschungels eingeschlafen bis mich ein kleines Erdbeben geweckt hatte. Da wurde mir klar, wie gefährlich die Gegend mit all‘ den aktiven Vulkanen ist.

Heute morgen sind wir entlang der beiden bekanntesten Vulkane Batur und Gurung Agung (über 3000 Meter) zum Muttertempel aller balinesischen Tempel Pura Besakih gefahren, der etwa im 8. Jahrhundert gegründet worden ist. Viele Familien bringen Opfergaben und auch die Asche ihrer Verstorbenen mit, um die verstorbene Seele endgültig der Natur wieder zurückzugeben, damit sie Frieden findet. Unser Guide Mance konnte leider nichts dazu sagen, weil sein Deutsch nur rudimentär vorhanden ist. Ich bin froh über meine e-Sim Karte. So kann ich mir die nötigsten Infos aus dem Internet ziehen.

Ich habe mich dann noch mit einer Schulklasse aus Badung unterhalten, die einen Ausflug hierher gemacht hatte. Die Kids staunten nicht schlecht als ich ihnen zur gewonnenen Fußballmeisterschaft gratulierte;-).

Am Ende des Tages ging es in das Bergdorf Penglipuranas, das angeblich zu den saubersten Dörfern der Welt zählt. Es war eher ein Dorf der tausend Souvernirshops, da jede Familie aus ihrer Wohnung heraus Andenken verkauft. Daher soll man sie ausdrücklich „zuhause“ besuchen. Ein Trost: Ich habe noch einen Schwalbenschwanz Schmetterling entdeckt, der 8 cm groß war! Nun bin ich froh, dass wir ans Meer fahren und ich machen kann, was ich will!

Ich umarme euch,

eure Maggie























Montag, 1. Juni 2026

UBUD - UNIVERSUMSGESCHENKE FÜR DAS SCHOKOLADENMÄDCHEN


Hallo ihr Lieben,

heute Morgen habe ich ein kleines Ritual gemacht, mich beim Universum bedankt und die Götter um Schutz gebeten, so wie es die Balinesen jeden Morgen in einer kleinen Zeremonie tun, wie z.B. Cyntia, die in einem Kaffee arbeitet und vor der Arbeit über die Straße den Tempel mit kleinen Opfergaben besucht. An unserem freien Tag war ich mit zwei Bekannten aus der Gruppe in Ubud, extra am Vormittag um der Mittagshitze zu entgehen. Wir haben den hoteleigenen Shuttleservice genutzt. Ubud ist durch und durch touristisch, aber wir haben eine Ruheoase bei Erwin gefunden und erst einmal eine heiße Schokolade getrunken, die beste, die ich in meinem ganzen Leben getrunken habe. Die Japanerin, die ihr auf dem Foto seht, kommt jeden Morgen hier vorbei. Mit dem süß-herben Geschmack auf den Lippen fühlte ich mich wie das Schokoladenmädchen von Liotard;-).

Auf dem Markt habe ich einen kleinen Magneten für meinen Kühlschrank ergattert, einen Manta, ein Symbol für mein Abenteuer übermorgen: Da werde ich nämlich mit Mantas schnorcheln. Diesen Ausflug habe ich mir selbst zum Geburtstag geschenkt, ebenso wie diese Reise. Man muss tatsächlich lernen, sich selbst zu feiern, ich habe 58 Jahre dafür gebraucht!

Gemeinsam mit Elke und Guido erkundeten die Stadt auf eigene Faust, haben den Wassertempel und den Königspalast besucht und waren froh nicht das Gequatsche von unserem Guide Mance um uns zu haben. Da Elke auf Krücken unterwegs ist, haben wir uns mit der Polizei angefreundet, die für uns immer wieder den Verkehr anhielt.

Wieder im Hotel habe ich mir noch eine balinesische Massage gegönnt und jetzt gehen wir zum American Diner um die Ecke. Zur Feier des Tages gibt es mal Fastfood. Ich danke euch ganz lieb für die Geburtstagswünsche und die lieben Gedanken,

eure Maggie 




















SANUR - VOM STRANDLEBEN UND VON DER HEIMREISE

Hallo ihr Lieben, heute habe ich den letzten Tag am Strand verbracht und zwar nur auf der Liege im Schatten, weil mich eine Erkältung erwisc...