Hallo Ihr Lieben,
heute haben wir ein echtes Downgrade im Vergleich zu unserer Betty erfahren. Unser Reiseleiter Mence ist kaum zu verstehen, weder auf Deutsch noch auf Englisch. Erster Halt war der Bratansee, ein wunderschöner Vulkansee, den Affenfamilien in Beschlag genommen haben. Anschließend stärkten wir uns auf einem Markt mit frischen Maracujas und Mangos. Mir hatte es ein Blumenladen angetan, der komplett von den Pflanzen überwuchert war.
Entlang des Sees fuhren wir das Highlight des Tages an, den hinduistischen Wassertempel Pura Ulun Danu Bratan, der den Göttern Shiva, Brahma und Vishnu (Trinität) sowie der Seegöttin Dewi Danu, geweiht ist. Das Wasser gilt als heilig und dennoch heizen hier immer wieder Motorboote über den See...
Die Tempelanlage war ziemlich überlaufen, weil heute Vollmond ist und damit Buddhas Geburtstag gefeiert wird. Immerhin war alles festlich in Weßs-Gelb getaucht, die göttlichen Farben der Reinheit/Spiritualität und des Wohlstands. Vor allem viele Inder waren unterwegs, einige von ihnen haben sich Kostüme geliehen, um sich vor der historischen Kulisse ablichten zu lassen. Einen ähnlichen Brauch habe ich schon in Südkorea kennen gelernt. Das ganze Treiben glich aber eher Disneyworld als einen heiligen Tempel. Ich war etwas enttäuscht, kam dann aber am Nachmittag aus den Reisfeldern von Jatiluwih (balinesisch „wunderschön“), auf meine Kosten. Das über tausend Jahre alte Bewässerungssystem, das harmonisch die Natur, die Geisterwelt und die Menschen verbindet gehört zum UNESCO Weltkulturerbe. Ich war voller Ehrfurcht, was Mutter Natur hier erschaffen hat…
Jetzt fahren wir in unser Hotel nach Ubud und ich bin tatsächlich froh, dass wir morgen einen freien Tag haben.
Liebe Grüße
Eure Maggie











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